kiri-and-friends

Der ganz normale Alltagswahnsinn im Hundehaushalt
 
 

Debatten über Küche und Couch

Don und Paula spielen Wettrennen. Wer bekommt den Ball als erstes? Paula war nur ein Mal siegreich. Von Don sieht  man nur noch eine Staubwolke. Dass  geht nicht, dass jemand schneller ist als er. Paula rennt, aber gegen Don hat sie keine Chance, was sie maßlos ärgert, Sie bellt ihn empört an, aber das lässt ihn völlig kalt. Kalt lassen ihn aber nicht die frischen Wildschweinspuren, Ball fallen lassen und los. Zum Glück lässt er sich noch abrufen. Zu Hause fallen ihm im Sitzen die Augen zu. Auch die anderen beiden sind müde, leider nur für kurze Zeit. Die Zeit der Raubtierfütterung rückt näher und damit auch die Infos, die ich von den Hunden bekomme. Paula erzählt mir lang und breit, dass sie ja ein ganz armer Hund sei, seit Tagen schon nichts bekommen habe, und wenn ich ihr nicht sofort was mache, sie gleich vor Elend tot umfallen würde. Kiri schubst mich dauern an, so dass ich am Computer nichts mehr schreiben kann. Paula macht mit, sie verleiht ihrer Forderung nach Futter ein wenig Nachdruck. Und irgendwann macht Don auch mit. Wegschicken bringt sehr viel – 2 min Ruhe und dann geht es weiter. Natürlich gebe ich irgendwann entnervt auf und mache Abendessen für die Bande. Ich habe dass  untrügliche Gefühl, sie kennen die Uhr. Möchte nur wissen, wer dass  ihnen beigebracht hat. Das Kaninchen haut sich pünktlich um 5 in den Futternapf.
Paula muss noch lernen, dass die Küche Sperrgebiet ist. „Raus aus meiner Küche!“ ist der Spruch des Tages. Don und Kiri gehen dann bis zur Küchentür zurück. Paula schaut mich ungläubig an.

‚Wie? Ich soll was machen, hier riecht es gut, du machst mein Essen, warum soll ich denn raus?‘

Ist wie gestern Abend. Seit wir umgezogen sind und eine neue Couch haben, ist für die Hunde Couchverbot. Klappt auch ganz gut. Ich habe nichts gegen Hunde auf der Couch, aber:
1.  Am Anfang liegen sie artig auf der ihnen zugewiesenen Decke.
2.  Nach kurzer Zeit wird der Platz den ein Hund einnimmt, immer größer. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lang ein Hund werden kann!
3.   Irgendwann quetsche ich mich zwischen die Hunde und bin froh, wenn ich ein kleines Plätzchen  erwische. (Außer meine Mann geht in die Küche, sofort ist alles hinterher, könnte ja was geben und ich habe die Chance, auf MEINER Couch ein Stück Platz zu ergattern. Wenn ich in die Küche gehe und mit der Kühlschranktür klappere, hilft dass  nicht, die Biester wissen genau, von mir gibt es nichts.
4.  Also konsequentes Couchverbot!

Paula lag gestern schon zweimal auf der Couch, wurde höflich runter geschmissen und lag heute wieder drauf. Nett guckend, ein wenig schwanzwedelnd. „Paula, runter von der Couch.“ Hund schaut einen an, schaut sich um, ob auch wirklich persönlich gemeint. ‚Ich runter? Warum? Wie, du hast dass  gestern schon gesagt? Kann nicht sein, bestimmt nicht, da irrst du dich bestimmt.‘ ; um sich dann in Zeitlupe hinunter zu begeben.

Nach Abendessen und Dessert ist endlich Ausruhen angesagt und ich kann schreiben und arbeiten.

Annett am 10.12.17 15:07

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